Einige Gedanken zu Solidarität

Wenn es um Solidarität mit gefangenen Kumpanen geht, erscheinen mir im Geiste leider nicht nur spannende Erzählungen und positive Erfahrungen. Über Solidarität zu sprechen ist licht simpel, weil es nicht einfach getrennt werden kann von allen anderen Ideen, die wir in unseren Herzen tragen und für welche wir kämpfen. Unter dem Gesichtspunkt dieses Abends, erscheint es mir jedoch als das Beste, die Diskussion speziell auf die Frage der Solidarität zu zu spitzen – auch wenn dadurch große Einschränkungen entstehen.

Solidarität also. Vielleicht ist es einfacher, mit dem Negativen zu beginnen. Es gibt zwei typische Reaktionen, welche immer wieder mitzuerleben sind, wenn Kumpanen eingeknastet werden, oder wir den heißen Atem der Repression in unserem Nacken zu spüren bekommen. Dies gilt nicht nur für Fälle, in denen die Repression größere Dimensionen annimmt, wie jene gegen die Kumpanen in Aachen, sondern auch für die kleineren, tagtäglichen Dinge, die wir tun und womit wir den Ordnungshütern in die Quere kommen. Es erscheint mir sinnlos, dass wir, wenn wir über Repression sprechen, einzig und allein an große “Taten” denken. Es geht eben so sehr um Freunde, die eingesperrt werden, weil sie Flyer verteilen.

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Soli Aktionen in Wittenberg

In Wittenberg gab es in den letzten Tagen wohl einige Aktionen für Alexandra. Das zeigt einerseits mal wieder das Solidarität grenzenlos ist und andererseits das das Thema mehr in die öffentlichkeit gerückt werden muss. Hier gelangt ihr zum Indy Artikel und hier zur Erklärung der Aktion.

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